Mach dein Ding, Baby – Wie du dich aus dem mentalen Gefängnis der Erwartungen und Anpassung befreist


Wenn dir ständig die unausgesprochenen Erwartungen der anderen im Nacken sitzen, und du dein Leben mehr nach anderer anstatt deiner Bedürfnisse ausrichtest. Aus Angst aufzufallen, anzuecken oder nicht mehr dazuzugehören. Du erfährst, wie die Angst vor den Erwartungen und dem Urteil anderer ein mentales Gefängnis baut, wie du dich davon befreist und was Selbstverantwortung wirklich bedeutet.


Was du alles nicht machst, aus Angst

  • Was sagst du nicht, aus Angst vor Meinungsverschiedenheit?
  • Was fragst du nicht, aus Angst dumm zu wirken?
  • Was postest du nicht, aus Angst vor Kritik?
  • Was tust du nicht, aus Angst aufzufallen?
  • Welche Träume versagst du dir, weil jetzt die Kinder, die Familie oder der Job vermeintlich wichtiger sind?

Diese Angst:

  • Zu viel zu sein.
  • Zu laut zu sein.
  • Zu aufdringlich zu sein.
  • Zu unbequem zu sein.
  • Zu egoistisch zu sein.
  • Zu eingebildet zu sein.
  • Zu unvernünftig zu sein.

Diese Ängste bauen dir ein mentales Gefängnis

Diese Angst vor ganz normalen, zum Teil banalen Dingen schränkt dich in deinem Alltag ein. Du verweigerst dir Worte und Taten. Du bist angepasst, anstatt echt.

Die Angst verhindert, dass du dich frei und ungezwungen gibst, dass du sagst, was du denkst, dass du Grenzen setzt, dass du authentisch bist. 

Und sie verbraucht deine mentale Kapazität, weil du immer überlegst, was der andere wohl gerade von dir erwartet.

Und das Paradoxe daran ist, dass du nicht einmal weisst, ob diese Erwartungen wirklich stimmen. Denn die finden nur in deinem Kopf statt und du hinterfragst sie nicht.

Muss es dir also egal sein, was andere von dir denken oder wie es anderen geht?

Nein.

Du kannst mit viel Verständnis und Liebe dem anderen zuhören, seine Meinung und Bedürfnisse anerkennen. Als SEINE Bedürfnisse. Für die er oder sie selbst Verantwortung übernimmt. Für deren Erfüllung du nicht zuständig bist. Die nichts mit dir zu tun haben.

Du bist allein dafür zuständig, was du über dich denkst. Was du für dich gut und richtig findest in diesem Moment. Was du sagst, tust, nicht sagst oder nicht tust. Das hat rein gar nichts mit anderen zu tun.

Das ist gelebte Selbstverantwortung.

Du erwartest nicht, dass andere dir zustimmen, dass andere dich nett finden, oder dass andere deine Bedürfnisse erfüllen. Denn dafür bist du zuständig. Es ist dein Job, deine Erwartungen an dich zu erfüllen.

Du übernimmst einzig und allein Verantwortung für dich, deine Worte, deine Taten und deine Gedanken.

Frei bist du dann, wenn du frei von der Beurteilung anderer bist

Du machst dich frei von den Erwartungen anderer – und von deiner Angst – wenn du den anderen in seine Eigenverantwortung entlässt. Wenn du ihn als eigenständiges Wesen anerkennst. Wenn du dir im Klaren darüber bist, dass alles, was der andere sagt oder tut, nur mit ihm selbst etwas zu tun hat und rein gar nichts mit dir.

Gib die Verantwortung zurück

Du gibst die Verantwortung für dein Gegenüber zurück und traust ihm zu, selbst für sich und seine Bedürfnisse einstehen zu können.

Das hat nichts mit Egoismus oder Lieblosigkeit zu tun.

Im Gegenteil: Du gönnst dem anderen, dass er sich seine Wünsche, seine Bedürfnisse, seine Träume erfüllt. Dass er tut, was für ihn richtig ist. Dass er ehrlich und authentisch ist.

Du erlaubst dem anderen, gut oder schlecht zu finden, was du sagst, denkst oder tust.

Und dadurch befreist du dich selbst.

Jeder ist nur für seine eigene Fussmatte, für die 40 × 40 cm vor seiner eigenen Haustüre verantwortlich.

Wie Byron Katie sagt: Bleibe in deinen Angelegenheiten.

Was wäre, wenn wir alle das täten?

Wenn wir also alle nur vor unserer eigenen Haustüre kehren. Und wenn wir alle besser darin werden, unsere eigenen Bedürfnisse und Träume zu erfüllen, ohne das auf andere zu projizieren. Wenn wir alle die Verantwortung für uns – und nur für uns – übernehmen. 

Was für eine Welt hätten wir dann?

Wer wären wir in dieser Welt ohne sich verbiegen zu müssen? Ohne diese falschen Abhängigkeiten? Ohne dieses „das macht man aber nicht“, „das solltest du aber“. Wer und wie wärst du in dieser Welt? Und in deinem Leben?

Dann setzen wir den anderen und uns selbst frei. Dann trauen wir dem anderen zu, gut für sich selbst zu sorgen. Fähig zu sein, sich um sich selbst zu kümmern. Losgelöst von Erwartungen an andere.

Dann freuen wir uns für den anderen, wenn er seinen Weg geht und für sich und sein Leben Verantwortung übernimmt. 

Dann lösen sich Neid, schlechtes Gewissen und das gegenseitige Kleinhalten auf.

Dann gönnen wir uns und dem anderen das Beste.

Dann handeln wir auch selbst danach. Und gestalten unser Leben echt, ehrlich und natürlich.

Frage dich: Wie oft tust du etwas, vermeintlich dem anderen zuliebe, aber eigentlich nur in der Hoffnung auf Anerkennung und Liebe? Gebraucht zu werden. Wichtig zu sein.

Lass es! Leg deine Erwartungen ab. Leg diese überflüssige Angst ab.

Geh raus in dein Leben, und mach dein Ding, Baby!


Ich bin Sandra, Coach für Neuanfänge und Persönlichkeitsentwicklung. Ich begleite Frauen in der Lebensmitte dabei, sich aus dem Hamsterrad zu befreien und ihr nächstes Kapitel mit Klarheit, Mut und Selbstvertrauen anzugehen. Wenn du spürst, dass du bereit bist, dann lass uns sprechen.

Erwartungen

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