12 von 12: Die Feder, die einen ganzen Tag auf den Kopf stellt

Ich hatte mich so auf den Tag in Aalborg gefreut. Auf das Treffen mit einer Freundin, auf den Spaziergang am Limfjord, auf das Schreiben in der Hovedbibliotek, und dem feinen Kuchen aus der Lieblingsbäckerei.

Nix da, das Auto streikt. Also umplanen. Aus dem Treffen mit der Freundin wurde ein langes Telefongespräch. Aus dem Spaziergang am Limfjord wurde eine gåtur ins Nachbardorf, und die Hovedbibliotek mit unserer kleinen Biblio ausgetauscht. Und der feine Kuchen? Den gibt´s zum Glück auch in Aabybro :-).

Begleite mich durch mein 12 von 12 im März:

Gesehen bei Judith Peters und inspiriert von „Draussen nur Kännchen„.

Schlafapp 12 von 12
Meine Schlafapp sagt, dass ich zu wenig geschlafen habe. Das sagt mein Körper auch. Wach bin ich trotzdem, also auf in den Tag 🙂

Hafer-Chia-Brötchen backen. Der Teig wartet schon seit gestern im Kühlschrank. Und weil ich immer wieder danach gefragt wurde: mit Rezept 🙂

  • 4dl kaltes Wasser + 20g Hefe
  • 1dl Skyr, 1EL Salz
  • 400g Ruchmehl (aus der CH)
  • 100 Hafermehl
  • 50g Haferflocken
  • 50g Chiasamen

Mind. 8h im Kühlschrank oder über Nacht. Backen 20 Minuten bei 230 Grad Umluft.

Temperaturcheck bei der Voranzucht. Schliesslich soll das neue Treibhaus gut genutzt werden. Kommt sicher gut mit der extra Buddha Energie 😉
Die Feder war´s! Am Dorfrand wieder umgekehrt und das Treffen in Aalborg abgesagt.
Getröstet wird mit træstammer und kaikage (Baumstamm und Kaikuchen)
Auch unsere Dorfbiblio ist hyggelig. Ich arbeite gerne an öffentlichen Orten wie Bibliotheken, Schulen, Theater, Coworking Plätzen oder Business Centren. Da bin ich fokussierter und habe Abwechslung zum Homeoffice.
Arbeit am neuen Angebot. Psychologische Kinesiologie hilft negative Gewohnheiten und unbewusste Glaubenssätze zu transformieren. Ich bin PSYCH-K Master Facilitator und Sitzungen sind auch online oder via Telefon möglich. Link
Wir gehen mit unserer Katze spazieren :-). Auf dänisch sagt man „lufte hunden“ wenn man mit dem Hund Gassi geht. Ich hatte da immer so ein Bild von einem Hund am Luftballon in meinem Kopf. Naja, jetzt lufter vi katten – oder sie uns 🙂 ?
Okay, der Kaikage ist verdaut

Fragst du dich, warum man so einen Tagesrückblick schreibt und ihn auch noch veröffentlicht? Das ist jetzt mein 3. Mal und auch heute habe ich wieder erlebt, dass ich viel aufmerksamer und bewusster durch den Tag gehe. In unserer schnelllebigen Zeit bewirkt das eine wohltuende Verlangsamung. Es ist wie Tagebuch schreiben, fördert die Reflexion und schenkt Dankbarkeit. Auch wenn nichts Spektaktuläres passiert ist.

Schön warst du mit dabei. Liebe Grüsse und vielleicht bis zum nächsten Mal.

Veröffentlicht am

12 Kommentare

  1. Ach wie schön, dir beim Lesen zuzuhören, liebe Sandra!
    Dankeschön fürs Teilen deines Tages. Da habe ich gleich ein tolles Brötchenrezept mitgenommen.
    Sag mal, welche Schlaf-App nutzt du? Das wäre für mich auch spannend, zu sehen, wie viel ich wirklich schlafe. Denn die Zeit im Bett korreliert ja, wie wir wissen, nicht zwingend mit der Schlafenszeit. 😅
    Das Meditieren verbindet uns. Ich suche gern mal nach der Meditation „Selbstgespräche mit mir“ – klingt spannend.
    Ich wünsche dir, dass das Treffen mit deiner Freundin rasch nachgeholt werden kann.
    Alls Liebe, Jutta 💖

    1. Herzlichen Dank für dein schönes Feedback liebe Jutta 💝
      Als Schlaf-App benutze ich Sleep Cycle in der Gratisversion und bin voll zufrieden damit.
      Die Meditation findest du bei Eva-Maria Zurhorst auf Youtube:
      Viel Freude damit und guten Appetit bei den Brötchen 😍

  2. Danke fürs Mitnehmen. Ärgerlich, wenn ein Vorrhaben, auf das man sich freut, nicht klappt.
    Das Rezept werde ich probieren, so ein ähnliches wurde nicht so locker wie erwünscht, mal sehen, ob es mit diesem besser klappt. Die Kuchen sehen sehr ungewöhnlich aus.
    Das Spazierbild mit Mieze gefällt mir sehr!
    Viele Grüße, Karen

    1. Hallo Karen
      Lieben Dank für deinen Kommentar und dein Mitdabeisein.
      Bei dem Rezept kommt es wohl auf das Mehl an. Ich hatte anfangs dänisches Ruchmehl verwendet. Da wurden die Brötchen richtig hart. Jetzt nehme ich nur noch Ruchmehl aus der Schweiz, das ist sehr viel feiner und gibt luftige Brötchen mit knusprigem Rand. Bei den anderen 100g experimentiere ich mit Dinkelmehl, Kichererbsenmehl, oder diesmal mit Hafermehl. Die wurden wirklich lecker.
      Herzliche Grüsse und viel Erfolg beim Backen

  3. hey sandra, ich bin zufällig über die linkliste bei draußen nur kännchen bei dir gelandet und fand den einblick in deinen 12. super spannend! die leckerigkeiten sehen nicht nur zum reinbeißen aus sondern zudem auch noch echt witzig – eine schöne entschädigung für das ausgefallene treffen. ich glaube die bäckerei, wo es sowas tolles gibt, wäre auch meien lieblingsbäckerei 🙂 wow, deine voranzucht-fensterbank ist mega! vielleicht teilst du ja in den 12von12 der nächsten monate, was so daraus wird, fänd ich spannend zu sehen! 🙂 ich finde als abwechslung zum home office das arbeiten im cafe total gut. auf die bibliothek bin ich dabei noch garnicht gekommen. vielleicht probier ich das auch mal aus… lg

    1. Vielen Dank liebe Iris für deine schöne Rückmeldung! Ja so eine Bäckerei in der Nähe ist gleichermassen herrlich und gefährlich. Gut wenn man den Kuchen mit einem langen Spaziergang verbindet, damit die Kalorien nicht hängen bleiben 😂
      Danke für den Tipp: ich werde von dem Anzuchtsprojekt berichten 😊.
      Herzliche Grüsse und viel Spass in der Bibliothek.

  4. Es ist immer ein Vergnügen deine Berichte zu lesen.. herrlich erfrischend und macht Lust auf mehr!!!
    Liebe Grüße Dany

  5. Liebe Sandra,
    Danke für diesen spannenden Einblick in diesen voll nicht glatt gelaufenen Tag. Sah trotzdem nach einem sehr gelungenen Tag aus 😉 …
    Grüessli aus der Schweiz,
    Edith

    1. Liebe Edith
      Vielen Dank für deinen Kommentar und die Grüsse aus meiner alten Heimat 😍. Ja es war trotzdem ein sehr gelungener Tag. Manchmal hat das Leben andere Pläne und es ist schön, wenn man da mitgehen kann.

      Ich habe durch deinen Blog geschmöckert und gelesen, dass du deine Lehre im Guggital gemacht hast. Dort habe ich viele Jahre Seminare gehalten, das feine Essen und die Aussicht genossen. Wie schön durch dich daran erinnert zu werden.

      Viele Grüsse zurück

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